Methodenfragen in der Schulbuch- und Lehrmittel- forschung

Im Mittelpunkt der Jahrestagung 2013 der Gesellschaft für historische und systematische Schulbuch- und Bildungsmedienforschung in Brünn (Tschechien) standen  für einmal Methodenfragen.

Schulbücher und Lehrmittel als komplexe und mehrdimensionale  Forschungsgegenstände können aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet werden, was gleichzeitig Bereicherung und Herausforderung für den Forschungsbereich bedeutet. So beschäftigen sich die unterschiedlichsten Interessensgruppen und wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Gegenstand, indem  sie mit den ihrigen oder mit neuen, spezifisch für Schulbücher und Lehrmittel entwickelten Methoden auftreten. Wurde bei den sogenannten schulbuchspezifischen Methoden lange Zeit fehlende Wissenschaftlichkeit und ein vorherrschender Methodenmonotonismus bemängelt, wird heute eher die kaum zu überblickende Methodenvielfalt kritisch betrachtet.

Will Schulbuchforschung transparent und substantiell sein, muss sie sich immer wieder grundlegenden methodischen Diskussionen stellen. Auf der Tagung wurden zu diesem Zwecke traditionelle und innovative Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert.

Informationen zum Tagungsband „Methodologie und Methoden der Schulbuch- und Lehrmittelforschung“  (hg. Petr Knecht, Bente Aamotsbakken, Eva Matthes und Sylvia Schütze) finden Sie hier.

Quelle: http://www.philso.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/paedagogik/igschub/jahrestagungen/jahrestagung13/

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